Die Gesetzgebung der Bundesländer sieht in Deutschland für die Feuerwehrbedarfsplanung das Konzept des Schutzziels und der Klassifizierung nach Schutzzielen vor. Mit unserer Software Premergency verläuft dieser Prozess einfach und automatisch. 

Die Einteilung des Einsatzgebiets stellt Städte und Gemeinden regelmäßig vor große organisatorische Herausforderungen. Sie bildet den größten Anteil der strategischen Feuerwehrbedarfsplanung. Dabei müssen zur Klassifizierung alle Gebäude, Waldgebiete, Wasserflächen und Verkehrswege gemäß der für das jeweilige Bundesland geltenden Beurteilungsklassen eingeteilt werden.

Premergency klassifiziert ihr Einsatzgebiet ab sofort automatisch und innerhalb weniger Sekunden. Gleichzeitig kartiert die Software Gebäude, Objekte und Planungsraster. Damit wird Premergency zum Muss für jeden Bedarfsplaner und Feuerwehrchef!

Schutzziele in der risikoorientierten Bedarfsplanung

Das Stadt- oder Gemeindegebiet soll für die Feuerwehrbedarfsplanung in Beurteilungs- bzw. Gefahrenklassen eingeteilt werden. Daraus werden anschließend die Schutzziele für das Gebiet abgeleitet. Schutzziele orientieren sich an zu erwartenden Schadensereignissen wie z.B. ein ausgedehnter Feldbrand in einer ländlich geprägten Region. Dies nennt man szenariobasierte oder risikoorientierte Bedarfsplanung. 

Der Kräfteansatz (Einsatzkräfte, Personal) und die benötigte Technik (Fahrzeuge, Gerätschaften) richten sich entsprechend nach den Szenarien, die einem Schutzziel entsprechen. Ein Feuerwehrbedarfsplan enthält somit üblicherweise ca. 12 bis 15 verschiedene Schutzziele aufgeteilt in 3 bis 4 Arten von Gefahren (ABC-Gefahren, technische Hilfeleistung, Brände, Unwetter).

Automatische Klassifizierung von Gebäuden und Verkehrswegen nach Schutzzielen mit Daten aus der Smart City
Schema der automatischen Klassifizierung von Gebäuden und Verkehrswegen nach Schutzzielen: Premergency klassifiziert automatisch anhand von Daten aus der Smart City das Einsatzgebiet. Der Nutzer kann im Nachhinein die Klassen auch ändern.

Geht man davon aus, dass es in einer mittleren kreisangehörigen Stadt mehr als 100km Verkehrswege, ca. 10 bis 30 Tausend Gebäude, Waldflächen uvm. gibt, wird klar, warum die Einteilung und Klassifizierung des Einsatzgebietes  eine große Hürde in der Bedarfsplanung darstellt. Dieser arbeitsaufwendige Prozess wird deshalb von vielen Kommunen als Herausforderung angesehen.

Mit Premergency wird diese Beurteilung nun automatisiert und deutlich arbeitssparender möglich:

  1. Arbeitsersparnis bis zu 95% durch Automatisierung der Klassifizierung,
  2. drehleiterpflichtige Objekte auf Knopfdruck anzeigen,
  3. Unterstützung bei der Auflistung aller brandschaupflichtigen Objekte,
  4. Aktuellste Daten und sekundenschnelle Auswertung über das Einsatzgebiet.

Nach Ausführung des Algorithmus stehen die Ergebnisse innerhalb von Sekunden in Premergency bereit. Der Algorithmus speichert die Klassifizierung und Gebäudedaten separat ab, Ergebnisse können dann als Tabellenexport in andere Programme (z.B. vorbeugender Brandschutz, Einsatzvorplanung) übernommen werden.

Die in Premergency bekannte Darstellung über Planungsraster wird ebenfalls mit den Ergebnissen vorausgefüllt. So hat der Anwender sowohl eine Detailansicht auf Gebäudeebene als auch eine Gesamtübersicht über Planungsraster. Die Farbe des Planrasters stellt hierbei die größte gefundene Gefahr (bzw. das Schutzziel) dar. Die Karten lassen sich sowohl als Grafik als auch im Format ESRI™ Shapefile aus Premergency exportieren.

Zusammenfassung

Die Einteilung des Einsatzgebietes und die Klassifizierung nach Schutzzielen erfolgt mit Premergency automatisch und zeitschonend. Mit ein paar Klicks klassifiziert die Software sämtliche Gebäude innerhalb weniger Sekunden. Die automatische Kartierung sorgt für ein leicht verständliches Protokoll und ansprechende Visualisierungen. Nutzen Sie Premergency und sparen Sie jetzt bis zu 95 % des Arbeitsaufwands in der Feuerwehrbedarfsplanung ein.